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Trekkiepedia 020 "Betazoid"

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erwähnte Episoden


TOS, ursprünglich geplante Pilotepisode „Der Käfig“
TOS Staffel 1 „Talos IV – Tabu, Teil 1/2" (Umnutzung „Der Käfig“)
TOS Staffel 3 „Der Plan der Vianer“ (die Rolle der Gem)

TNG 1.01 „Der Mächtige“ (die Beraterin)
TNG 1.02 „Mission Farpoint“ (Imzadi & emotional überwältigt)
TNG 1.11 „Die Frau seiner Träume“ (fast geheiratet)
TNG 1.14 „Planet Angel One“ (Matriarchat wie auf Betazed)
TNG 2.01 „Das Kind“ (Deannas erster Sohn)
TNG 2.19 „Andere Sterne, andere Sitten“ (Phase der Umwandlung)
TNG 3.08 „Der Barzanhandel“ (muss man sich outen?)
TNG 3.20 „Der Telepath“ (Tam Elbrun und die Superkraft)
TNG 3.24 „Die Damen Troi“ (Betazed und Picknick)
TNG 4.17 „Augen in der Dunkelheit“ (REM-Schlaf Frequenz)
TNG 4.21 „Das Standgericht“ (Berater Sabin Genestra)
TNG 4.22 „Die Auflösung“ (Lwaxana und Timicins Kultur)
TNG 5.05 „Katastrophe auf der Enterprise“ (Deanna befehligt?)
TNG 5.20 „Hochzeit mit Hindernissen“ (Blind Wedding)
TNG 6.03 „Der unmoralische Friedensvermittler“ (einmal nicht nett)
TNG 6.14 „Das Gesicht des Feindes“ (mega Folge, Guckempfehlung)
TNG 7.01 „Angriff der Borg, Teil II“ (Deanna empfängt von Data)
TNG 7.07 „Ort der Finsternis“ (Kestra Troi)
TNG 7.16 „Radioaktiv“ (Deanna wird Brückenoffizierin)
TNG 7.18 „Der Fall Utopia Planitia“ (telepathisches Abbild)

DS9 1.17 „Persönlichkeiten“ (Botschafterin im Lift)
DS9 3.10 „Das Festival“ (Lwaxana und das Zanthi Fieber)
DS9 4.21 „Die Muse“ (Lwaxanas Zweckehe mit Odo)
DS9 6.19 „In fahlem Mondlicht“ (Invasion Betazeds)

VOY 1.01 „Der Fürsorger, Teil 1“ (Pilotin Lt. Stadi)
VOY 2.16 „Gewalt“ (Lon Suder & die Geistesverschmelzung)
VOY 2.26/3.01 „Der Kampf ums Dasein, Teil I/II“ (Suder opfert sich)
VOY 5.10 „Kontrapunkt“ (Telepathen unerwünscht)

PIC 1.07 „Nepenthe“ (Familie Troi-Riker)

LDS 1.10 „Keine kleinen Rollen“ (Troi-Rikers auf der Titan)

Filme

ST I „The Motion Picture“ (Ilia und Decker)
ST V „Am Rande des Universums“ (dreibrüstige Frau)
ST IX „Der Aufstand” (Troi und Riker finden zusammen)
ST X „Nemesis“ (Hochzeit von Deanna und Will)

Bücher


Nemecek, Larry: Star Trek The next Generation : Das offizielle Logbuch / Hundacker, Petra ; Mebold, Anke ; Noeken, Martin ; Oriwol, Katja (Übers.). Königswinter: Heel-Verlag, 1997

Reeves-Stevens, Judith u. Garfield: Star Trek Phase II : Die verlorene Generation / Ralph Sander (Übers.). München: Wilhelm Heyne Verlag, 1998 (S. 107)


Kommentare

by Tanja on
Hallo Michael,

danke für Deinen Kommentar. =)

Ich denke, dass die Entfernung, in der man im Stande ist etwas als Telepath*in/ Empath*in zu empfangen, von der Ausprägung dieser Fähigkeiten abhängt. Tam Elbruns Reichweite etwas wahrzunehmen ist durch seinen hohen ESP-Wert besonders groß. Als hätte jemand bessere Augen als andere. Ich glaube nicht, dass man aktiv steuern kann, wie weitentfernt man wahrgenommen werden kann.

Genauso schätze ich es auch in der Gesellschaft Betazeds ein. Man sieht, hört und nimmt telepathisch Sachen von anderen wahr. Mal ignoriert man die Nachbarn mehr, mal weniger. Vielleicht wohnt man auf Betazed weiter voneinander weg, das könnte eine Folge, eine kulturelle Eigenheit sein. Aber vielleicht ist es auch komplett OK und besonderer Abstand ist nicht notwendig. Wir hören unsere Nachbarn oder Passanten mal mehr mal weniger, vielleicht total undeutlich, sie sind halt da.
Dessen müssen sich auch Besucher*innen bewusst sein. Ich kann mir vorstellen, dass manche deswegen nicht gerne dort arbeiten, Urlaub machen oder in eine Familie einheiraten wollen. Anderen, wie Will, macht es nichts aus.

Zu Deinem Punkt, dass Troi sich wie Sabin Genestra irren kann: Klar, man kann die falschen Schlüsse ziehen. Picard kann nur die Umstände, den oberflächlichen Eindruck bewerten. Wir interpretieren allein einen Blick, eine Geste womöglich falsch, Troi kann es als Empathin noch mal besser greifen, auch wenn sie ebenso falsch interpretieren kann.
Während Picard den Einsatz von Sabin kritisiert und „Der Barzanhandel“ suggeriert, man müsse seine Fähigkeiten outen, sonst wäre es unlauter, frage ich mich, ob das nicht zu exklusiv gedacht ist.

Viele Grüße, Tanja :)
by Michael on
Hallo Tanja, Hallo Peter! :D

Ich habe wieder ein paar Anmerkungen zu eurer spannenden Diskussion.

EMPATHIE/TELEPATHIE:
Wir wissen, dass die telepathischen Fähigkeiten der Betazoid:innen von der Person ab-hängen und bei manchen stark, bei anderen weniger stark ausgeprägt sind. Tam Elbrun ist ein starker Telepaht, weil er schon mit den telepathischen Fähigkeiten geboren wurde, während die meisten anderen Kinder sie langsam erlernen. Deanna Troi ist Halbbetazoi-din, darum sind ihre telepathischen Fähigkeiten abgeschwächt. Sie kann zwar Emotionen spüren, aber keine Gedanken lesen.

Ihr habt schon gesagt, dass die Telepathie ein Zusammenspiel aus Senden und Empfangen ist. Ist es möglich, dass eine betazoidische Person ihre eigenen Gedanken über weite Ent-fernungen senden, aber Gedanken anderer Personen nur aus ihrer direkten Umgebung empfangen kann? Der umgekehrte Fall wäre: Gedanken anderer Personen können aus großer Entfernung empfangen werden, aber zum Senden müssen die Empfänger:innen ganz nahe sein.

Wie funktioniert das Abschirmen der eigenen Gedanken? Lwaxana kann das offensicht-lich, wie wir in „Dark Page“ sehen. Das liegt aber vielleicht an ihren starken telepathischen Fähigkeiten. Andere Betazoid:innen sind dazu möglicherweise nicht in der Lage.

Auch ohne telepathische Kräfte kann ich z. B. unbeabsichtigt einen Streit mithören und weiß vielleicht auch ungefähr, worum es ging. Mir ist das peinlich, weil ich mich nicht in die Privatsphäre anderer Menschen einmischen möchte. Wie muss das erst für Telepa-thinnen und Telepathen sein? Ich frage mich darum, ob die Anwendung der Telepathie in der betazoidischen Gesellschaft gesetzlich reguliert wird. Schließlich möchte niemand, dass intime Details bekannt werden, auch wenn das ohne böse Absicht geschieht. Viel-leicht haben die Betazoid:innen keine großen Geheimnisse voreinander, aber Betazed ist Föderationsmitglied! Darum wird der Planet von Personen (z. B. von Bill Riker) anderer Spezies besucht. Die betazoidische Gesellschaft muss in meinen Augen gegenüber Perso-nen aus anderen Spezies insgesamt zurückhaltend sein, um keine Verstimmungen auszu-lösen. Von uns wird ja auch Respekt gegenüber Menschen aus anderen Kulturen verlangt und das ist richtig.

THE CHILD:
Ich finde auch, dass Deanna entscheiden sollte, ob sie das Kind austrägt oder nicht. Aller-dings geht mir ihre Entscheidung für das Kind zu schnell. Sie wurde immerhin gerade eben ohne ihre Zustimmung von einem Energiewesen geschwängert! Andrew oder wie auch immer er sich nennt hat sich nicht die Mühe gemacht, erstmal um ihre Erlaubnis zu bit-ten. Deanna wird ungewollt schwanger und in dieser Situation ist es keineswegs selbstver-ständlich, das Kind auszutragen. Trois Körper wird in TNG mindestens zwei Mal von Ener-giewesen übernommen („Clues“ und „Power Play“). Zwischen so einer Übernahme durch ein Energiewesen und der Schwangerschaft durch ein Energiewesen besteht für mich zu-nächst kein prinzipieller Unterschied:
Sowohl die Zeugung von „Andrew“ als auch die Übernahmen geschehen ohne Trois Zu-stimmung.
In jedem dieser Fälle überfällt ein fremdes Wesen Troi und nutzt ihren Körper für seine Zwecke.
Sie muss irgendwie damit umgehen, aber in meinen Augen erfolgt jedes Mal eine gewalt-tätige Handlung gegenüber Troi.

TROI VS. GENESTRA:
Deanna Trois Arbeit als Empathin und „Beraterin“ des Captains ist eine Seite der betazoi-dischen Fähigkeiten und was damit getan werden kann.
Sabin Genestras Arbeit mit Norah Satie bei den Ermittlungen in „The Drumhead“ ist eine andere Seite der betazoidischen Fähigkeiten und was damit getan werden kann.
Vordergründig verfolgen beide dasselbe Ziel, nämlich Schaden von der Enterprise, ihrer Crew und der Föderation/Sternenflotte abzuwenden. Genestra folgt seinem Instinkt und spürt, dass Tarses etwas verheimlicht. Daraus zieht die falschen Schlüsse und hält den unschuldigen Tarses für einen Saboteur/Spion.
Bei Troi besteht aber genauso die Gefahr falscher Schlussfolgerungen!
BEISPIEL:
Picard spricht auf der Brücke über den Viewscreen mit einer Person, die vor vielen Jahren in ihrem Privatleben einen schweren Fehler beging, der bis heute an ihr nagt. Sie ver-drängt diesen Fehler, der nichts mit der Föderation oder der Enterprise zu tun hat. Die Person möchte sich nicht anmerken zu lassen, wie sehr die damaligen Ereignisse sie bis heute belasten.
Das Gespräch endet und Troi sagt:
„Captain, ich spüre ganz deutlich, dass diese Person etwas vor uns verbirgt!“
Picard hört auf sie und misstraut der anderen Person. Darum reagiert er entsprechend, um seine Crew zu schützen.
Deanna kann also auch Personen aufgrund ihrer Emotionen falsch einschätzen, ähnlich wie Genestra das bei Tarses tut. Etwas zu verbergen oder zu verheimlichen, bedeutet nicht zwangsläufig, böse Absichten zu verfolgen. Es kommt eben immer auf die Deutung und die Schlussfolgerungen an, die daraus gezogen werden. Das gilt für Troi genauso wie für alle anderen Besatzungsmitglieder der Enterprise.

LL&P
Michael

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